Buchungen für 2013 eröffnet

Nachdem die Rallye München-Afrika, die z.T. auf neuer Route fuhr, → erfolgreich abgeschlossen wurde (auch erste → Bilder sind schon zu sehen), bereiten wir uns auf die Rallye München-Rußland-Himalaja vor, die im August starten wird und als Ziel Duschanbe / Tadschikistan hat.

Die Zeit ist gar nicht mehr so reichlich, wie es scheint. Die Teilnehmer müssen Fahrzeug und Ausrüstung besorgen und vor allem zahlreiche Visas. Die GUS-Staaten sind immer noch sehr bürokratisch; alles muß ordentlich gemacht werden und braucht Zeit.

Interessenten nehmen bitte mit dem Veranstalter Kontakt auf!

Gerade die jüngsten Erfahrungen in Afrika, aber auch die Ergebnisse unserer letztjährigen Erkundungstour nach Kirgisistan statt Tadschikistan zeigen, wie wichtig und hilfreich Sorgfalt bei der Visabeschaffung ist. Es gibt viele sehr unterschiedliche Visatypen in den besuchten Ländern, die alle ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben. Diese werden meistens erst dann offensichtlich, wenn man unterwegs feststellt, daß man just das falsche Visum gewählt hat.


Kommentare

Buchungen für 2013 eröffnet — 1 Kommentar

  1. Die Tour nach Innerasien unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der nach Westafrika:

    1. Wir fahren wenig im Gelände, aber viel auf Straßen (des öfteren allerdings auf schlechten).
    2. In Afrika fahren wir mit Dieselfahrzeugen, in Innerasien mit Benzinern (hängt wohl mit den extrem kalten und langen Wintern zusammen, daß Diesel dort nicht gefragt sind).
    3. In Westafrika kommt man überwiegend mit französischen Sprachkenntnissen durch, in Innerasien hilft russisch als Lingua franca weiter.
    4. In Westafrika kriegt man entweder gar kein Wasser zu sehen oder die Flüsse münden in den Atlantischen Ozean. In Innerasien fahren wir durch eine Reihe riesiger, abflußloser Becken (teilweise Depressionen unter NN). Ein Großteil der Flüsse des südosteuropäischen Teils Rußlands und die des ganzen westlichen Kasachstans sowie alle Flüsse aus Tadschikistan, Usbekistan, Kirgisistan, Afghanistan erreichen kein Weltmeer. Das gilt auch für benachbarte Gebiete im inneren Eurasien. Die an Sibirien angrenzenden Gebiete entwässern in das Nördliche Eismeer.
    5. Die Landschaft ist nicht so trocken wie in der Sahara, obwohl wir auch viele hundert Kilometer durch Trockensteppen fahren. Leute, die die extreme Vegetationsarmut der Wüsten vor Augen haben, äußern manchmal, daß es im Südosten Europas und im Inneren Eurasiens wie in Mitteleuropa ausschaue, was natürlich nicht stimmt. Tausende von Kilometern fahren wir durch baumlose Landschaften mit sanften Wellen und Fernsichten von zig Kilometern. Gegen Ende der Reise erreichen wir die schneebedeckten Hochgebirge Zentralasiens mit Höhenunterschieden von mehreren tausend Metern auf wenige Kilometer Entfernung.

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