1. Gruppe übernachtete vor Kiew

Wir haben rund 120km westlich von Kiew (Київ) übernachtet und wollen vormittags zur kasachischen Botschaft.

Übernachtung

Übernachtung vor Kiew

Es hat die ganze Nacht ziemlich stark geregnet. Alle 3 haben wir uns ukrainische SIM-Karten besorgt. Mit meiner deutschen SIM-Karte ist nicht in allen hiesigen Netzen Packetdaten-Übertragung möglich; in der EU war das kein Problem.

Heutige Strecke

Von unsrem Übernachtungsplatz in Rybnik sind wir durch das oberschlesische Industriegebiet an Gleiwitz und Kattowitz vorbei nach Krakau gefahren. Ab Autobahnende fast durchgehend geschlossene Ortschaften bis Reichshof (Rzeszów); sehr langsam!
Die Grenze zur Ukraine haben wir östlich von Jarosław überquert; ging ganz flott.

Gerade fahren wir an Lemberg (Львів) vorbei und wollen noch ein gutes Stück Richtung Kiew schaffen. Es regnet wieder mal (seit Prag haben wir immer wieder Regen).

Kurzmitteilung

Abfahrt

Heute geht es los!

Eine Gruppe wird gegen Mittag München verlassen, die andere wird morgen früh losfahren und wir werden uns noch innerhalb der EU (vermutlich in Südpolen) treffen, um dann gemeinsam weiterzufahren.

Bild

Letzte Vorbereitungen laufen

Streckenführung festgelegt

Heute haben Dieter und ich mich zur Routenplanung in der Echardinger Gartenlaube getroffen und er hat folgenden Vernunftkompromiß (einerseits relativ kurze und leicht planbare Streckenführung, andererseits abwechslungsreicher als reine Hauptachsen des Fernverkehrs) festgelegt:

  1. Wir fahren zunächst die nördliche Strecke über Böhmen, Mähren, Oberschlesien, Krakau, Lemberg, Kiew.
  2. Danach ändern wir den ursprünglichen Plan, fahren durch das Donez-Becken Richtung Wolgograd, dann den Fluß am Westufer entlang zum Delta, um die vielen Arme bei Astrachan zu überqueren.
  3. Danach überqueren wir die russisch-kasachische Grenze und fahren weiter nach Atyrau, einer Hafenstadt an der Mündung des Ural-Flusses ins Kaspische Meer. Nach gängiger Definition liegt die Stadt auf der Grenze von Europa und Asien.
  4. Von dort wollen wir zurück zur ursprünglich geplanten transkasachischen West-Ost-Magistrale M32, die wir bei Aqtöbe / Актюбинск erreichen würden.
  5. Unsicher ist folgende „Abkürzung“ (zeitlich eher eine Verlängerung!):
    beim Eisenbahnkreuz Qandyaghash biegen wir nach Südosten ab und folgen der Bahn über Shalqar nach Aral (am Rand des ehemaligen Aralsees), wo die M32 wieder erreicht ist.
  6. Von dort geht es weiter am Kosmodrom Baikonur vorbei über Qysylorda/Кызыл-Орда, Türkistan, Schimkent zur kasachisch-usbekischen Grenze.
  7. Unmittelbar danach erreichen wir die Millionenstadt Taschkent.
  8. Wir könnten jetzt nach Süden zur usbebekisch-tadschikischen Grenze fahren, von wo wir über die Turkestan-Kette und die Serafschon-Berge nach Duschanbe fahren.
  9. Stattdessen schlage ich einen Abstecher über die M39 nach Samarkand vor. Von dort aus nach Osten über die Grenze und die Serafschon-Berge nach Duschanbe.