Der Amtsschimmel wiehert

Wenn man mit dem Auto durch viele fremde Länder außerhalb der EU fährt, hat man oft Schwierigkeiten mit der Anerkennung des eigenen nationalen Führerscheins. Die verfügbaren Informationen zu Ukraine, Rußland, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan sind widersprüchlich und verwirrend; nirgendwo scheint ein internationaler Führerschein vorgeschrieben zu sein, wird aber als hilfreich empfohlen. Als Alternativen soll es auch eine beglaubigte Übersetzung des nationalen Führerscheins tun (was wohl eher noch teuerer und umständlicher als die Ausstellung eines internationalen sein dürfte).

Der europäische Amtsschimmel wiehert hierbei aber auch mit. Ich habe noch einen alten grauen BRD-Führerschein von 1970, den man im fremdsprachigen Ausland meistens nicht lesen kann. Bekanntlich wurden die Internationalen Führerscheine genau zu dem Zweck erfunden, diese Hürde zu nehmen. Wer nun aber glaubt, einen solchen so einfach dazu zu bekommen, unterliegt einem schweren Irrtum. Erst muß man den alten Führerschein nämlich in einen EU-Führerschein im Scheckkartenformat umschreiben lassen. Kostet 24€ im Voraus und dauert angeblich 6 Wochen. Falls die ausstellende Behörde eine andere als die umschreibende Behörde war, muß vorher noch eine sog. Karteikartenabschrift auf dem Dienstweg besorgt werden.

Bei mir reichte die Zeit nicht mehr und ich bekam einen Internationalen (15€, sofort), der auf dem alten Nationalen basiert. Sobald ich diesen abgeben muß (und das muß ich tun, obwohl es rein organisatorisch ganz offensichtlich auch anders ginge !!!), wird auch der darauf verweisende internationale Führerschein ungültig. Schlicht und einfach Gebührenschinderei!

P.S.:
Was von Angeboten wie → IAA oder → Internationaler Führerschein zu halten ist, weiß ich nicht.

Vorbesprechung am 30. Juni

Vorbesprechung beim Alten Wirt in Ramersdorf am 30.6.2012

Vorbesprechung beim Alten Wirt in Ramersdorf am 30.6.2012

Gerade hielten die Teilnehmer der Erkundungstour ein informelles Treffen beim Alten Wirt in Ramersdorf bei sommerlicher Wärme (33°C — in Innerasien wird uns einiges mehr erwarten) ab. In geselliger Atmosphäre wurden die Umstände um Auto- und Visabeschaffung, Vorbereitungen, Ausrüstung und insbesondere um den Abfahrtstermin behandelt. Der Samstag, 11. August, wird bevorzugt. Wir wollen von München über Prag, Krakau so weit wir kommen Richtung Lemberg fahren.

Letzte Gelegenheit für Mitfahrer diesen Sommer!

Die Zeit wird knapp: der limitierende Faktor ist die Beschaffung der obligatorischen Visas für Rußland, Kasachstan, Usbekistan und Tadschikistan. Wer auf unserer Erkundungstour noch mitfahren möchte, sollte sich schnell anmelden und alle Formalitäten in die Wege leiten!

Es wird eine besonders spannende Fahrt werden, weil noch nicht alle Einzelheiten feststehen — eine Gelegenheit für abenteuerlustige Entdecker. Es kann sogar sein, daß der eine oder andere nicht von Duschanbe heimfliegt, sondern sein Auto wieder auf einer völlig anderen Strecke (z.B. über Turkmenistan und das Kaspische Meer südlich am Kaukasus vorbei nach Kleinasien und von dort über den Balkan) wieder zurückbringt. Die dafür nötigen Visas würden wir allerdings unterwegs vor der endgültigen Entscheidung besorgen.

Für Mitfahrer ohne eigenes Fahrzeug und ohne Zeitbindung die Gelegenheit zu spontaner Entscheidung. Nehmt also schnell Kontakt mit dem Veranstalter auf — am besten telefonisch.

Kurzanleitung: Feinheiten der Darstellung

Diese Erklärung ist für Leser gedacht, die alle Mechanismen der Informationsverknüpfung in diesem Netzauftritt kennen wollen und alle versteckten Informationen finden möchten. Sie können sich damit das Suchen erleichtern und viel Zeit sparen.

Vorrede

So ein Netzauftritt hat 2 wesentliche Ziele:

  1. Er soll alles Wissenswerte und alles Wesentliche enthalten
  2. Er soll alles nur einmal enthalten.

Demzufolge bräuchte sich der Verwalter und Pfleger des Netzauftritts nur noch eine gute Struktur auszudenken und die Aufgabe wäre gelöst. Ganz so einfach ist es leider nicht. Kaum ein Leser geht strukturiert vor und merkt sich alle wesentlichen Einzelheiten. Also müssen die Verfasser der Texte diese mehrfach im passenden Zusammenhang wiederholen. Dadurch werden notwendige Änderungen erschwert, denn der Verwalter muß diese redundanten Erwähnungen alle finden und gleichlautend ändern. Ähnliches gilt für eingebettete Medien (Bilder, Filme, Tonaufnahmen).

Der Ausweg aus diesem Dilemma heißt Verweise (Verzeigerung, Verknüpfung — engl. meist als „link” bezeichnet). Diese Verweise müssen irgendwie kenntlich gemacht werden, damit der Leser sie erkennt und nachverfolgen kann. Im Text muß man also Zeiger setzen, bei direkt oder in einer Vorschau angezeigten Medien muß von dort ein Weg zum Medium zu finden sein. Hierbei tritt ein ästhetischer Konflikt zwischen leichter Sichtbarkeit (Auffälligkeit) des Zeigers und Eleganz der Darstellung auf. Die Ästhetik fordert, solche Verweise möglichst unauffällig zu halten, der Ungeübte muß aber mit der Nase darauf gestoßen werden.

Die ursprüngliche Stilvorlage für diesen Netzauftritt, wie vom Entwickler für dieses CMS vorbereitet, war ganz auf Eleganz getrimmt und sparte sich alle auffälligen (= aufdringlichen) Effekte, wie farbliche Hervorhebungen oder wechselnde Schriftstile, sowie Anmerkungen der Art «…hier klicken, um…», welche den Lesefluß nachhaltig stören. Auch ausgeschriebene URL sind verpönt.

Aufgrund der geschilderten Schwierigkeiten sind wir von der strengen Form abgewichen und sind Kompromisse eingegangen, indem wir

  • die Verweisfarben auffälliger gewählt haben
  • in manchen Fällen einen zusätzlichen Pfeil → wie in einem gedruckten Lexikon vorangestellt
  • ausgewählte Bilder trotz allem mit «…hier klicken, umGroßansicht…»-Vermerk versehen.

Systemvoraussetzungen

Grundsätzlich kann man diesem Netzauftritt mit einem reinen Textbrowser wie Lynx oder eLinks betrachten, verpaßt damit aber wesentliche Teile des Inhalts und vor allem die komfortable Navigation. Ein modernes Betriebssystem mit einer graphischen Benutzeroberfläche auf der Höhe der Zeit ist also empfehlenswert. Ob es sich dabei um Android, BSD, iOS, Linux, MacOS oder Windows handelt ist ziemlich gleichgültig.

Dazu gehört ein Zeigegerät von der Mächtigkeit einer Maus, dessen Funktion heutzutage vor allem bei den mobilen Betriebssystemen von einem Berührbildschirm übernommen wird. Um mich nicht bei jedem zweiten Satz sprachlich verrenken zu müssen, werde ich nachfolgend nur Maus, Mauszeiger, anklicken usw. schreiben.

Das war eine lange Vorrede der Kern des Bedienerwissens (auch als Navigation durch den Inhalt bezeichnet) läßt sich kürzer fassen:

Wie man sich hier zurechtfindet

Gliederung

Jede Seite besteht aus dem Titel Rallye München-Rußland-Himalaja, darunter kommt i.d.R. ein wechselndes Titelbild über die Seitenbreite, das bei Sonderseiten auch fehlen kann. Der Titel selbst ist anklickbar und führt immer zur Startseite.

Darunter kommt ebenfalls über die Seitenbreite das Hauptmenü. Es besteht nur aus wenigen Punkten, ist aber in sich hierarchisch strukturiert. Die Unterpunkte sieht man beim Überstreichen mit dem Mauszeiger (nicht klicken!). Jeder Punkt ist anklickbar und springt das gewählte Ziel an. Unter diesem Kopfbereich der Seite kommt der eigentliche Inhalt. Je nach Art der Seite gibt es links und rechts vom Inhalt und darunter je eine Menüspalte / -zeile oder auch nicht.

Das CMS fügt selbsttätig noch einige nützliche Verweise (wie Kategorien, Schlagwörter, benachbarte Artikel) hinzu.

Inhaltsarten

Es gibt 3 Arten von Inhalt:

  1. Vom System automatisch erzeugten Inhalt, wie Listen oder Fehlerseiten.
  2. Von Redakteuren erzeugten Inhalt vom Typ Seite.
    Diese Seiten haben haben ihren festen Platz im Hauptmenü.
  3. Von Redakteuren oder registrierten Nutzern erzeugten Inhalt vom Typ Artikel und dazugehörige Kommentare.
    Diese Artikel finden sich nicht im Hauptmenü, sondern sind über den Menüpunkt „Neue Infos” in Form einer zeitlich absteigenden Liste mit fester Anzahl pro Seite und Folgeseiten (so viel wie nötig) zugänglich.

Die Seiten sind für gleichbleibenden Inhalt gedacht, der immer schnell erreichbar sein soll und nur bei Bedarf aktualisiert wird.

Die Artikel sind sind für aktuelle Berichte oder Ankündigungen gedacht, die — außer im Fehlerfall — nie aktualisiert werden, sondern einfach veralten und im (automatisch mitgeführten) Archiv auffindbar bleiben.

Verweise

Verweise sind der Kern eines jeden Netzauftritts. Gleichgültig, ob sie auffällig oder unauffällig gestaltet sind, sind sie für den Leser an der Form des Mauszeigers beim Überstreichen (nicht klicken!) zu erkennen. Beispielsweise kann er sich von einem Zeiger in eine Hand und wieder zurück verwandeln, wenn man den anklickbaren Bereich verläßt. Obendrein kann der Verweis seine Farbe oder seine Form während des Überstreichens verändern.

Wir haben uns entschlossen, in den Bereichen, in denen man nicht ohne weiteres einen Verweise erwartet (als vor allem im Inhaltsbereich), Farbänderungen für bisher nicht verfolgte, gerade überstrichene oder bereits vorher verfolgte Verweiszeiger einzusetzen. Klickt man auf einen solchen Verweis, so folgt das System dem Zeiger und zeigt den dortigen Inhalt an.

Bei eingebetteten Medien ist es etwas komplizierter; es empfiehlt sich, auf Formänderungen des Mauszeigers und hinweisende Beschriftungen zu achten. Bei vielen Bildern im Text handelt es sich um verkleinerte Vorschauen, die beim Anklicken das Originalbild anzeigen.

Menüs

Außer dem schon erwähnten Hauptmenü im Seitenkopf gibt es je nach Seite noch weitere Menüs in den Randspalten oder unter dem Inhalt. Für die Leser wichtig ist vor allem der Menüblock in der rechten Randspalte und im Bereich unter dem Inhalt, der die Dienste des CMS leicht zugänglich macht. Im Fußbereicht ist die „Blogroll” wichtig, mit der auf verwandte oder fremde Inhalte verwiesen wird.

In diesen Menüs haben wir auf die farblich auffällige Hervorhebung verzichtet und die dezente Farbgebung beibehalten.

Suchen

Im Suchfeld des Menüs der rechten Randspalte kann man einen oder mehrere Suchbegriffe eingeben, nach denen der Text (UND-verknüpft) durchsucht werden soll. Die Treffer werden in einer Ergebnisliste angezeigt.

RSS-Feed

RSS-Feeds sind ein nützliches Hilfsmittel, um eine Online-Veröffentlichung (wie diese hier) automatisch auf neue Einträge zu überwachen, ohne sie ständig aufzusuchen und auf Änderungen zu vergleichen.

Sie sind im Verwaltungsmenü der linken Randspalte zu finden.

Varianten der Route

Unsere unter → Route vorgeschlagene Streckenführung wird nach der diesen Sommer geplanten Testfahrt noch optimiert werden. Wir ziehen verschiedene Varianten in Betracht, die sich in der Streckenlänge, der Qualität der Straßen, der Anzahl der überquerten Grenzen (Visakosten!) und den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecken unterscheiden.

Zur Einführung hier die rechnerisch kürzeste Strecke:

kürzeste Strecke von München nach Duschanbe

Beispielstrecke (© GoogleMaps)

Unser Ziel:

Stadtplanübersicht der tadschikischen Hauptstadt

Stadtplanübersicht Duschanbe | Душанбе

Die Fahrstrecke führt über das südöstliche Mitteleuropa in die Ukraine (Україна), von dort in’s südliche Rußland (Россия) über die südlichen Ausläufer des Ural-Gebirges nach Kasachstan (Қазақстан), am Aral-See vorbei nach Usbekistan (Oʻzbekiston | Узбекистан) und weiter nach Tadschikistan (Тоҷикистон). In der Hauptstadt Duschanbe (Душанбе) endet die Reise mit dem Verkauf der Autos.

Wer noch Lust auf ein besonderes Abenteuer hat kann auf eigene Faust (nach Anpassung an die Höhenluft) in den Hochgebirgsknoten des Pamir (Памир) fahren. Die Pamir-Straße M41 führt in einem weiten Bogen an der afghanischen und an der chinesischen Grenze entlang nach Kirgisistan (Кыргызстан); dabei müssen weit oberhalb der Baumgrenze 4 Pässe mit mehr als 4000m Höhe ü.d. Meer bezwungen werden. Das ist kein Tagesausflug und eine Rundreise ist nur über Kirgisistan möglich. Will man sich das zusätzliche Visum sparen und kehrt auf dem dritten Paß (dem höchsten mit 4655 m) um, so sind mehr als 2000 km (z.T. auf Schotterstraße) zu fahren, wofür wohl mindestens 3 Tage veranschlagt werden müssen. Außerdem sind Übernachtungen in dünner und kalter Höhenluft fällig.

Netzauftritt im Aufbau

Liebe Rallye-Interessenten,

seit Jahren führen wir die Rallye München – Afrika nach Mali erfolgreich durch und wollen jetzt auch Innerasien ansteuern, wofür dieser Netzauftritt gedacht ist.

Aus den Mängeln unseres alten Netzauftritts wollen wir lernen und mit weniger Pflegeaufwand ein gefälliges Äußeres bei gleichzeitig einfacherer Navigation für die Leser erreichen. Wir experimentieren noch mit den vorhandenen Möglichkeiten, weshalb Sie in der Anfangszeit öfter mit anderem Aussehen oder plötzlichen Neuerungen überrascht werden können.